Überblick

Erstauflage der Strategie: 20.12.2013

  • Fokus: Defensive Aktien
  • Aktien: Standardwerte
  • Regionen: Europa, USA und mehr
  • Mindestanlage: €150.000

Details

Beschreibung

Investoren können nur eine höhere Rendite erwirtschaften, wenn sie im Gegenzug bereit sind, ein höheres Risiko zu tragen. Die empirische Kapitalmarktforschung hat gezeigt, dass diese Annahme zur grundsätzlichen Rendite-Risiko-Austauschbeziehung innerhalb des Aktienmarktes nicht zutrifft: Aktien mit einem geringen Risiko haben ähnlich hohe bzw. sogar höhere Renditen, als Aktien mit einem hohen Risiko – das heißt es ist innerhalb des Aktiensegments möglich, die klassische Risiko-Rendite-Beziehung aufzubrechen.

Im Zuge dieser Erkenntnisse hat sich eine Reihe von risikominimierenden Strategien etabliert, die systematisch auf gering volatile Aktien bei der Portfolioauswahl setzen. Allerdings ist die Volatilität nur ein möglicher Risikoparameter. Sensitivitäten gegenüber systematischen Risikofaktoren – wie z.B. Rohstoffpreisschwankungen – werden bei dieser eindimensionalen Risikobetrachtung außer Acht gelassen. Dabei zeigt sich immer wieder, dass diese Risiken  von sehr hoher Bedeutung sein können: Eine gering volatile Ölfirma hat in Zeiten stabiler Rohölpreise ein sehr geringes Risiko. Sobald es aber zu einem Crash am Ölmarkt kommt, wird auch diese Aktie starke Kursverluste erleiden.

Basierend auf dieser Intuition haben wir ein Portfolio aus Aktien (engl. „stocks“) aufgebaut, welches so defensiv wie möglich ist und daher – ähnlich wie eine Anleihe (engl. „bond“) – möglichst stetige Renditen erwirtschaftet: die S4A Bond-Like Stocks.

Die Titelauswahl erfolgt hierbei über einen von Source For Alpha entwickelten Selektionsalgorithmus. Im Zuge dieses Selektionsalgorithmus werden die Einzeltitel ausgewählt, die möglichst durch nichts „zu erschüttern“ sind – das heißt Aktien die unbeeinflusst sind von Überraschungen in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Rohstoffpreisschwankungen, regulatorischen Entscheidungen oder sonstigen systematischen Risikofaktoren.

Interview

Im Interview beantwortet Prof. Dr. Lutz Johanning wichtige Fragen zur Strategie:

Herr Professor Johanning, was ist Ihre Meinung in Bezug auf risikominimierende Anlagestrategien?

Die empirische Kapitalmarktforschung hat gezeigt, dass es innerhalb des Aktiensegments möglich, die klassische Risiko-Rendite-Beziehung aufzubrechen – das heißt defensive Aktieninvestments haben das Renditepotential eines klassischen Aktieninvestments bei gleichzeitig deutlich reduziertem Risiko. Aus Investorensicht ist es nur konsequent, diese Situation auszunutzen.

Warum sollte der Anleger auf die S4A Bond-Like Stocks Indices setzen und nicht auf andere risikominimierende Strategien wie beispielsweise Minimum Varianz?

Ich halte den Selektionsalgorithmus der S4A Bond-Like Stocks Indices für deutlich ausgefeilter: Die Auswahl eines Minimum-Varianz-Portfolios basiert rein auf historischen Volatilitäten. Aber: Volatilitäten sind nicht stabil, sondern können über die Zeit stark schwanken. Nehmen Sie beispielsweise rohstoffabhängige Aktien, wie Ölfirmen. Diese hatten in Zeiten stabiler Rohölpreise relativ stabile Renditen – das heißt niedrige Volatilität. Es kann aber – gerade an den Rohstoffmärkten – sehr schnell zu starken Anstiegen in der Volatilität kommen. Dies macht sich auch sofort in einem deutlich erhöhten Risiko der Ölfirmen bemerkbar. Im Portfolio der Bond-Like Stocks entsteht dieses Problem nicht, da der Selektionsalgorithmus Werte, die stark sensitiv auf Risiken wie Rohstoffpreise reagieren, konsequent eliminiert. […]

Weiterlesen: 

Forschung

Lesen Sie einige Artikel der empirischen Kapitalmarktforschung dazu:

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