Internationale Aktienallokation

Der US-Markt als Absicherung in Krisenzeiten? Überlegungen zur internationalen Aktienallokation aus Sicht europäischer Anleger

Source For Alpha Research Note (16.09.2014)

von Christian Funke und Lutz Johanning

Vor der Eurokrise spielte die internationale Aktienallokation eine eher untergeordnete Bedeutung in den Überlegungen zum Risikomanagement europäischer Investoren: Die Renditen der wichtigsten Aktienmärkte – v.a. der US-amerikanische und der europäische Aktienmarkt – waren währungsbereinigt sehr stark korreliert. Im Zuge der Eurokrise hat sich dies grundlegend verändert: Europa wurde zum Krisenzentrum der internationalen Kapitalmärkte, während der US-Markt die Rolle eines sicheren Hafens eingenommen hat. Daraus ergeben sich erhebliche Auswirkungen auf das Risiko dieser Aktienmärkte: Im Folgenden werden wir zeigen, dass der amerikanische Aktienmarkt seit Ausbruch der Eurokrise deutlich risikoärmer ist als der europäische Markt. Folgt man dieser Argumentation, so ist es für europäische, risikoärmere Anleger im Aktienbereich vorteilhaft und sinnvoll, einen signifikanten Anteil des Portfolios in den US-Markt zu investieren.

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