EZB-QE und die Aktienmärkte

Potentielle Auswirkungen der EZB-Anleihekäufe auf die weltweiten Aktienmärkte

Source For Alpha Research Note (25.03.2015)

von Christian Funke (S4A), Matthias Habbel (HP&P) und Lutz Johanning (S4A)

Am 09.03.2015 war es soweit: Die Europäische Zentralbank (EZB) startete ihr lange erwartetes Anleihekaufprogramm – auch europäisches Quantitative Easing Programm (QE) genannt. Im Rahmen des Programms kauft die EZB von März bis September 2016 monatlich Anleihen im Wert von 60 Mrd. Euro – dies entspricht einem Gesamtumfang von 1.140 Mrd. Euro.

Für Investoren ergibt sich die Frage, wie sie auf dieses neue geldpolitische Umfeld reagieren. Es muss entschieden werden, ob in der Asset Allokation eher auf sichere Anlagen zu setzen ist oder ob der Anteil riskanterer Alternativen wie Aktien erhöht werden sollte. Direkt anschließend stellt sich die Frage nach der regionalen Allokation des Portfolios: Sollte man vornehmlich innerhalb der Eurozone anlegen – wo die Wirkung des Anleihekaufprogramms am direktesten ist – oder eher im Ausland, um sich vor einer potentiellen Abwertung des Euros zu schützen?

Um diese Fragen beantworten zu können, bietet sich ein Blick auf die Erfahrungen jenseits des Atlantiks an: Die USA haben seit der Finanzkrise 2008/09 drei große Anleihekaufprogramme durchgeführt. Im Folgenden analysieren wir die Reaktionen der Kapitalmärkte, um Schlussfolgerungen für die Auswirkungen des EZB-Anleihekaufprogramms ziehen zu können.

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